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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

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Guter Fang für Sambia

YALE-ZM-27.jpg04. 10. 2018 Fangfrischer Tilapia ist eine gute Alternative zu teurem importiertem Tiefkühlfisch. Das Aquakulturunternehmen Yalelo züchtet seit 2011 im Kariba-See in Sambia Buntbarsche, die vor allem von Frauen auf dem lokalen Markt verkauft werden. Seither schwimmt Yalelo nachhaltig auf Erfolgskurs. In der lokalen Sprache Nyanja bedeutet Yalelo „Morgen“. Lesen Sie weiter

Wir bleiben dran, auch wenn es schwierig wird

Irene©Julia Krojer (2).jpg28. 09. 2018 Die Ziele sind klar, der Erfolg ist sichtbar, die Lage herausfordernd. Irene van Oostwaard ist Finanzdirektorin von Oikocredit und hat dennoch weit mehr im Blick als Finanzzahlen. Helmut Pojunke und Marion Wedegärtner sprachen mit ihr in Amersfoort. Lesen Sie weiter

"Wir wollen strategischer Partner mit speziellen Leistungen sein. Das ist unsere Stärke."

Roundtable15©Julia Krojer.jpg28. 09. 2018 Lesen Sie hier Teil II des Interviews 'So sieht unsere Zukunft aus' mit Thos Gieskes, Ging Ledesma und Ulrike Chini. Lesen Sie weiter

So sieht die Zukunft von Oikocredit aus

Roundtable15©Julia Krojer.jpg27. 09. 2018 Helmut Pojunke und Marion Wedegärtner vom Westdeutschen Förderkreis sprachen mit Thos Gieskes, Geschäftsführer von Oikocredit International, Ging Ledesma, Direktorin für Anlegerbetreuung und soziales Wirkungsmanagement, und Ulrike Chini, Vorsitzende des Mitgliederbeirats, über die überarbeitete Strategie von Oikocredit. Lesen Sie weiter

Oikocredit unterzeichnet Fair Trade Charta, um Ziele für nachhaltige Entwicklung umzusetzen

RAh__k9A.png25. 09. 2018 Oikocredit hat gemeinsam mit 250 weiteren Organisationen weltweit die Internationale Charta des fairen Handels unterzeichnet. Ziel ist es, die gemeinsamen Werte zu definieren und zu zeigen, wie durch fairen Handel die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwickung unterstützt werden können. Lesen Sie weiter

GUTES GELD für gutes Klima: Unser Partner Norandino zu Gast in Deutschland

Norandino Artikel Karl.jpg21. 09. 2018 Die Faire Woche wird auch in diesem Jahr mit zahlreichen spannenden Veranstaltungen und Aktionen gefeiert. Wir freuen uns besonders, dass Raul Pintado, Geschäftsführer der peruanischen Oikocredit-Partnerorganisation Norandino, und Klehber Cruz Zurita, Kaffeebauer und ehrenamtlicher Vorsitzender der Agrarkooperative, zu Gast nach Deutschland gekommen sind. Mit Blick auf das diesjährige Motto der Fairen Woche „Gemeinsam für ein gutes Klima“ befragte sie Karl Hildebrandt vom Oikocredit Förderkreis Nordost am Rande des Umweltfests in Potsdam.
Er traf die beiden bereits 2014 bei der Oikocredit Generalversammlung im nordperuanischen Piura, dem Hauptsitz von Norandino. Die Kooperative, die sich im biofairen Handel von Kaffee und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen etabliert hat, ist seit 2006 eine Oikocredit-Partnerorganisation und wird aktuell mit einer Kreditlinie von 1,2 Mio. US-Dollar unterstützt. Lesen Sie weiter

Oikocredit investiert in brasilianisches FinTech-Unternehmen Avante

Avante photo.png06. 09. 2018 Avante unterstützt Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer durch Finanztechnologien. Das sozial orienterierte Unternehmen möchte bis 2021 eine Millionen Kundinnen und Kunden erreichen. Lesen Sie weiter

Geld macht nicht glücklich. GUTES GELD schon. Ein poetisches Kunstwerk.

180504_OikoCredit_bcgg18__079.jpg05. 09. 2018 Was ist GUTES GELD? haben wir den Poetry Slammer Nikita Garbunov gefragt, und er hat geantwortet. Lassen Sie sich in diesem Video mitnehmen auf eine lyrische Reise mit Piratenbooten und Scheinen aus Fichtenholz. Lesen Sie weiter

Einen Schritt weiter gehen: Oikocredits Bericht zum sozialen und ökologischen Wirkungsmanagement

Ging Ledesma, Oikocredit’s Investor Relations and Social Performance Director31. 08. 2018 Oikocredit hat ihren neuesten Bericht zum sozialen und ökologischen Wirkungsmanagement (SEPR) veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass die Genossenschaft Oikocredit im Durchschnitt mehr Frauen erreicht als andere Finanzinstitute in der Branche. Wir sprachen mit Ging Ledesma, Oikocredits Direktorin für Anlegerbetreuung und soziales Wirkungsmanagement, über den Bericht. Lesen Sie weiter

Oikocredit veröffentlicht Bericht zum sozialen und ökologischen Wirkungsmanagement 2017

cover-sepr-report-2017-de.png12. 07. 2018 Oikocredit hat im Jahr 2017 über 36 Millionen Menschen im globalen Süden mit inklusiven Finanzdienstleistungen erreicht. Eine halbe Million landwirtschaftlicher Be-triebe profitierten von Oikocredits Finanzierungen, und 15.600 Haushalte bekamen durch Oikocredit-Mittel Zugang zu sauberem Strom. Die Genossenschaft hat Investitionen in Programme für Beratung und Schulungen ihrer Partner mehr als verdoppelt. Dies sind Ergebnisse des veröffentlichten Berichts zum sozialen und ökologischen Wirkungsmanagement 2017. Lesen Sie weiter

Oikocredit-Partnerorganisation Norandino zu Gast auf dem Umweltfest Potsdam

Vielerorts im Hochland Nordperus nehmen die Kleinbauern von Norandino am Wiederaufforstungsprogramm ihrer Kooperative teil.Im Sommer 2014 fand die Oikocredit Generalversammlung im nordperuanischen Piura statt, dem Hauptsitz der Agrarkooperative Norandino, die im Bio-Sektor und Fairen Handel tätig ist. Sie ist seit 2006 eine Oikocredit-Partnerorganisation und wird aktuell mit einer Kreditlinie von 1,2 Mio. US-Dollar unterstützt. Damals hatten viele Delegierte Gelegenheit, Norandino näher kennenzulernen. Nun waren Geschäftsführer Raul Pintado und als ehrenamtlicher Vorsitzender der Kaffeebauer Klehber Cruz Zurita im Rahmen der Fairen Woche in Deutschland zu Gast. Mit Blick auf das diesjährige Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ befragte sie Karl Hildebrandt vom Oikocredit Förderkreis Nordost am Rande des Umweltfests in Potsdam (Übersetzung: Ivan Guzman).

Was hat sich für Euch seit 2014 verändert?

Zu Norandino zählen inzwischen 3.500 kleinbäuerliche Mitglieder, die in acht Basiskooperativen in den sechs nördlichen Provinzen des Landes organisiert sind. Die Anbauschwerpunkte liegen weiterhin auf Kaffee, Kakao und Panela (Vollrohrzucker), der vollständig vor Ort hergestellt und verpackt wird. Wir sind dabei, eine eigene Kaffeeverarbeitungsanlage und -rösterei in Betrieb zu nehmen, um auch die Wertschöpfung bei uns zu erhöhen. In den nächsten Jahren sollen möglichst Bananen als viertes Hauptprodukt unserer Mitglieder hinzukommen. Die Mittel von Oikocredit helfen uns, Innovationen und neue Geschäftsfelder voranzubringen.

Eure Arbeit als Genossenschaft läuft also gut?

Wir sind zufrieden, dass sich immer neue Kleinbauern und -bäuerinnen unserer Kooperative anschließen und dass wir mit unseren Partnern sichere Vertriebsstrukturen aufbauen konnten. Ohne den Mehrpreis des Fairen Handels und die dazugehörige Gemeinschaftsprämie könnten etwa unsere Kaffeebauern bei den stark gefallenen Weltmarktpreisen kaum überleben. Wir reden hier von Mehreinnahmen von derzeit 60 bis 80 % gegenüber dem konventionellen Markt.Ansonsten beschäftigen uns vor allem Folgen des Klimawandels

Von den Extremfolgen des Wetterphänomens El Niño in Nordperu konnte man 2017 sogar in Deutschland lesen.

Ja, Ende März 2017 brachte El Niñonach langer Dürre und Hitze extreme Starkregen und Überflutungen, so dass weite Teile unserer Wüstenstadt Piura in ungekannter Weise über Nacht überschwemmt wurden. Der Hauptsitz von Norandino samt der Zuckerabfüllfabrik wurde beschädigt und Panela-Vorräte zerstört. Die Schäden beliefen sich auf fast 200.000 US-Dollar. Bei den Bauernfamilien gab es vor allem Ausfälle im Kakaoanbau. Doch wir konnten als Genossenschaft die Folgen auffangen.

El Niño war ein dramatisches Einzelereignis, könnte man sagen. Doch nehmt ihr auch längerfristige Veränderungen war?

Absolut. Anbaumethoden, Wassermanagement und anderes mehr müssen angepasst werden. In den letzten Jahren haben wir zum Beispiel erlebt, wie durch Trockenheit und höhere Durchschnittstemperaturen in einigen Gebieten die Anbauhöhe für Kaffee von 1000 Meter über dem Meeresspiegel auf 1400 Meter gestiegen ist. Die Bauern waren gezwungen, neue Flächen zu erschließen und dabei auch teilweise bestehende Vegetation abzuholzen. Bereits 2008 haben wir ein Wiederaufforstungsprogramm für Pinien in noch höheren Regionen begonnen. Von angestrebten 500 Hektar konnten wir bereits 213 pflanzen.

Wie profitieren Kooperative und Bauern von dem Wiederaufforstungsprogramm?

Die neuen Wälder helfen die Böden zu stabilisieren und wir können Wasserreservoirs für die darunterliegenden Anbauflächen schaffen. Zudem werden dadurch bis zu 53.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ausgeglichen. Mit den Anpflanzungen bessern wir nicht nur unsere eigene Klimabilanz auf, sondern durch das Programm können wir auch CO2-Emissionszertifikate verkaufen, die für die Genossenschaft Mehreinnahmen bringen.

Klehber Cruz Zurita (links im Bild), Kaffeebauer und Vorsitzender der peruanischen Agrarkooperative Norandino sowie Raúl Pintado (rechts), Norandino-Geschäftsführer, auf dem Potsdamer Umweltfest mit Geschäftsführer Karl Hildebrandt (2. V. l.) und dem Ehre