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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

Förderkreis Nordost
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Oikocredit investiert in lateinamerikanischen Kaffeehändler Caravela

22. 05. 2019 22. Mai 2019 Frankfurt am Main, Deutschland - Der soziale Kreditgeber Oikocredit hat eine Investition in das Unternehmen Caravela Coffee abgeschlossen. Caravela ist ein lateinamerikanischer Kaffeehändler, der Qualitätskaffee nach den Prinzipien des Direkthandels bezieht. Lesen Sie weiter

Mehr als nur Finanzierungen

Laura landscape (2).jpg18. 04. 2019 Die Genossenschaft Oikocredit hat gerade ihr Finanzergebnis für 2018 veröffentlicht. Wir sprachen mit Laura Pool, Oikocredits Direktorin Finanzen und Risikomanagement, um das Gesamtergebnis auszuwerten und einen Einblick zu gewinnen, wie die Genossenschaft ihre Ergebnisse künftig verbessern will. Nicht zuletzt erläutert Laura auch, warum das Angebot von Fachwissen und der Einsatz der richtigen Finanzinstrumente den entscheidenden Unterschied machen. Lesen Sie weiter

Oikocredit investiert 3,3 Millionen US-Dollar in mexikanischen Studienkreditanbieter Laudex

laudex sq.PNG26. 02. 2019 Der soziale Kreditgeber Oikocredit hat eine Investition in Höhe von 3,3 Millionen US-Dollar in Laudex abgeschlossen. Laudex ist eine mexikanische Organisation für finanzielle Inklusion, die jungen Menschen mit Studienkrediten ein Studium an privaten Hochschulen ermöglicht. Lesen Sie weiter

OIKOnnect: Angebot für jüngere Mitglieder und Interessierte startet in weiteren deutschen Förderkreisen

Oikonnect newsitem.jpg06. 02. 2019 Das Veranstaltungsformat OIKOnnect wird dieses Jahr von den Oikocredit Förderkreisen Westdeutschland und Norddeutschland eingeführt. Weitere Förderkreise folgen im Jahr 2020. Lesen Sie weiter

Rückschau auf 2018 und Blick nach vorne

Thos Gieskes.jpg06. 02. 2019 Oikocredits Geschäftsführer Thos Gieskes lässt das Jahr 2018 Revue passieren und erklärt die Vorhaben und Herausforderungen der Genossenschaft im Jahr 2019. Lesen Sie weiter

Das war die Oikocredit Study Tour 2018 in Peru

CENFR-PE-80.jpg30. 01. 2019 Was haben die Oikocredit Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen bei der Studienreise in Peru gelernt? Was hat sie beeindruckt? In einem Video verraten sie es uns. Lesen Sie weiter

Oikocredit ermöglicht 17.500 Haushalten in Uganda Zugang zu Solarenergie

SolarNow.jpg09. 01. 2019 Zusammen mit SunFunder und responsAbility hat Oikocredit seine bisher größte Investition in das Solarunternehmen SolarNow abgeschlossen. Durch das Darlehen in Höhe von neun Millionen US-Dollar kann ein Ausstoß von über 210.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid vermieden werden. Lesen Sie weiter

Ein neues Betriebsmodell für Oikocredit

Bart logo image.PNG21. 12. 2018 Die Genossenschaft Oikocredit hat dieses Jahr ihre aktualisierte Strategie vorgestellt. Bart van Eyk, Oikocredits Direktor für Kapitalanlagen, informiert über die neuesten Details und erläutert, inwieweit die veränderte geografische Aufstellung dazu beiträgt, unsere Leistungen für unsere Partner weiter zu verbessern und unsere soziale Wirkung zu verstärken. Lesen Sie weiter

Finanztechnologie ist Teil der Lösung

Avante photo.png19. 12. 2018 Finanztechnologien, kurz Fintech, krempeln die Finanzbranche auf der ganzen Welt um. Wie können technologische Entwicklungen die finanzielle Inklusion voranbringen? Was bedeutet Fintech für Oikocredit und ihre Partner? Wir fragten Vincent van Dugteren, zuständig für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder bei Oikocredit in Amersfoort. Lesen Sie weiter

GUTES GELD in Peru: Die Study Tour 2018 beginnt

Gruppenfoto Study Tour01. 12. 2018 15 Oikocredit Ehrenamtliche und Mitarbeitende besuchen vom 2. bis zum 8. Dezember fünf Partner der Genossenschaft in Peru. Lesen Sie weiter

Oikocredit-Partnerorganisation Norandino zu Gast auf dem Umweltfest Potsdam

Vielerorts im Hochland Nordperus nehmen die Kleinbauern von Norandino am Wiederaufforstungsprogramm ihrer Kooperative teil.Im Sommer 2014 fand die Oikocredit Generalversammlung im nordperuanischen Piura statt, dem Hauptsitz der Agrarkooperative Norandino, die im Bio-Sektor und Fairen Handel tätig ist. Sie ist seit 2006 eine Oikocredit-Partnerorganisation und wird aktuell mit einer Kreditlinie von 1,2 Mio. US-Dollar unterstützt. Damals hatten viele Delegierte Gelegenheit, Norandino näher kennenzulernen. Nun waren Geschäftsführer Raul Pintado und als ehrenamtlicher Vorsitzender der Kaffeebauer Klehber Cruz Zurita im Rahmen der Fairen Woche in Deutschland zu Gast. Mit Blick auf das diesjährige Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ befragte sie Karl Hildebrandt vom Oikocredit Förderkreis Nordost am Rande des Umweltfests in Potsdam (Übersetzung: Ivan Guzman).

Was hat sich für Euch seit 2014 verändert?

Zu Norandino zählen inzwischen 3.500 kleinbäuerliche Mitglieder, die in acht Basiskooperativen in den sechs nördlichen Provinzen des Landes organisiert sind. Die Anbauschwerpunkte liegen weiterhin auf Kaffee, Kakao und Panela (Vollrohrzucker), der vollständig vor Ort hergestellt und verpackt wird. Wir sind dabei, eine eigene Kaffeeverarbeitungsanlage und -rösterei in Betrieb zu nehmen, um auch die Wertschöpfung bei uns zu erhöhen. In den nächsten Jahren sollen möglichst Bananen als viertes Hauptprodukt unserer Mitglieder hinzukommen. Die Mittel von Oikocredit helfen uns, Innovationen und neue Geschäftsfelder voranzubringen.

Eure Arbeit als Genossenschaft läuft also gut?

Wir sind zufrieden, dass sich immer neue Kleinbauern und -bäuerinnen unserer Kooperative anschließen und dass wir mit unseren Partnern sichere Vertriebsstrukturen aufbauen konnten. Ohne den Mehrpreis des Fairen Handels und die dazugehörige Gemeinschaftsprämie könnten etwa unsere Kaffeebauern bei den stark gefallenen Weltmarktpreisen kaum überleben. Wir reden hier von Mehreinnahmen von derzeit 60 bis 80 % gegenüber dem konventionellen Markt.Ansonsten beschäftigen uns vor allem Folgen des Klimawandels

Von den Extremfolgen des Wetterphänomens El Niño in Nordperu konnte man 2017 sogar in Deutschland lesen.

Ja, Ende März 2017 brachte El Niñonach langer Dürre und Hitze extreme Starkregen und Überflutungen, so dass weite Teile unserer Wüstenstadt Piura in ungekannter Weise über Nacht überschwemmt wurden. Der Hauptsitz von Norandino samt der Zuckerabfüllfabrik wurde beschädigt und Panela-Vorräte zerstört. Die Schäden beliefen sich auf fast 200.000 US-Dollar. Bei den Bauernfamilien gab es vor allem Ausfälle im Kakaoanbau. Doch wir konnten als Genossenschaft die Folgen auffangen.

El Niño war ein dramatisches Einzelereignis, könnte man sagen. Doch nehmt ihr auch längerfristige Veränderungen war?

Absolut. Anbaumethoden, Wassermanagement und anderes mehr müssen angepasst werden. In den letzten Jahren haben wir zum Beispiel erlebt, wie durch Trockenheit und höhere Durchschnittstemperaturen in einigen Gebieten die Anbauhöhe für Kaffee von 1000 Meter über dem Meeresspiegel auf 1400 Meter gestiegen ist. Die Bauern waren gezwungen, neue Flächen zu erschließen und dabei auch teilweise bestehende Vegetation abzuholzen. Bereits 2008 haben wir ein Wiederaufforstungsprogramm für Pinien in noch höheren Regionen begonnen. Von angestrebten 500 Hektar konnten wir bereits 213 pflanzen.

Wie profitieren Kooperative und Bauern von dem Wiederaufforstungsprogramm?

Die neuen Wälder helfen die Böden zu stabilisieren und wir können Wasserreservoirs für die darunterliegenden Anbauflächen schaffen. Zudem werden dadurch bis zu 53.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ausgeglichen. Mit den Anpflanzungen bessern wir nicht nur unsere eigene Klimabilanz auf, sondern durch das Programm können wir auch CO2-Emissionszertifikate verkaufen, die für die Genossenschaft Mehreinnahmen bringen.

Klehber Cruz Zurita (links im Bild), Kaffeebauer und Vorsitzender der peruanischen Agrarkooperative Norandino sowie Raúl Pintado (rechts), Norandino-Geschäftsführer, auf dem Potsdamer Umweltfest mit Geschäftsführer Karl Hildebrandt (2. V. l.) und dem Ehre