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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

Förderkreis Nordost
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„Gemeinsam durch unsichere Zeiten“

Thos-Gieskes-web.jpg27. 03. 2020 Thos Gieskes, Geschäftsführer von Oikocredit International, betont in seiner Botschaft die große Bedeutung von Zusammenarbeit und Zusammenhalt Lesen Sie weiter

Jahresmeldung 2019: Positive Ergebnisse und zufriedene Partner

KARO-RW-70.jpg19. 03. 2020 Oikocredit hat heute ihr Jahresergebnis für 2019 veröffentlicht. Die Genossenschaft hat große Fortschritte bei der Verschlankung ihres Geschäftsmodells erzielt. Sie konnte ihre Anlegerbasis weiter ausbauen und erhielt positives Feedback von den Organisationen, die sie finanziert. Während Oikocredit ihre Arbeit im Jahr 2020 fortsetzt, überwacht sie die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus genau. Der Geschäftsbetrieb läuft fort und Oikocredit hält sich an die behördlichen Richtlinien zur öffentlichen Gesundheit in den Ländern, in denen sie tätig ist. Lesen Sie weiter

Oikocredit ist weiter für ihre Anleger*innen und Partner da

Thos-Gieskes-web.jpg14. 03. 2020 Mit der pandemischen Ausbreitung des Coronavirus wächst weltweit die Ungewissheit über deren Folgen. Oikocredit beobachtet die aktuellen Entwicklungen sehr genau und informiert Mitglieder und Anleger*innen kontinuierlich. Aktuell gibt es keine größeren Einschränkungen unseres Betriebes. Lesen Sie weiter

Oikocredit investiert eine Million Euro in African Clean Energy (ACE)

ACE.jpg12. 03. 2020 Finanzierung fördert saubere Kochtechnologie und Zugang zu Elektrizität im ländlichen Subsahara-Afrika. Lesen Sie weiter

Spenden für die Stiftung auf Rekordhoch

KARO-RW-70.jpg11. 02. 2020 Die Oikocredit Stiftung Deutschland hat 2019 so viele Spenden wie noch nie seit ihrer Gründung im Jahr 2012 erhalten. Mit etwa 147.000 Euro ist fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr eingegangen. Ein Teil der Spenden kommt der Karongi Tea Factory in Ruanda zugute. Lesen Sie weiter

Begegnungen in Ghana: Oikocredit-Studienreise 2020

STUDY-GH-315.jpg27. 01. 2020 Wie wirkt nachhaltig angelegtes Geld bei Oikocredit? Was macht aus Geld Gutes Geld – im inklusiven Finanzwesen, in der Landwirtschaft und im Bereich erneuerbare Energien? Eine Gruppe von Oikocredit-Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen ist seit Sonntag im Rahmen unserer diesjährigen Studienreise unterwegs in Ghana, um sich persönlich ein Bild zu machen. Lesen Sie weiter

Mikrofinanz Reportage im ARD Weltspiegel

14. 01. 2020 Am Sonntag, 12. Januar 2020, strahlte der ARD Weltspiegel eine TV-Sendung zu Mikrofinanz in Kambodscha aus. Zudem veröffentlichte Weltspiegel einen Podcast zu dem Thema, der auch Mikrofinanz in Afrika behandelte. Die Reportage geht auf die Chancen und Risiken von Mikrofinanz ein. Kritik richtet sich an Überschuldungsrisiken, die sich ergeben, wenn Mikrofinanzinstitutionen unsoziale Geschäftspraktiken anwenden, etwa wenn Mikrokredite ohne eingehende Beratung der Kreditnehmer*innen und ohne Geschäftsplan vergeben werden.

Die Ergebnisse der Reportagen bestätigen Oikocredit darin, sich weiterhin für eine verantwortungsvolle Mikrofinanz einzusetzen. Lesen Sie weiter

Musoni: Mit dem Smartphone zum Kredit

Musoni photo for November 2019 story.jpg07. 01. 2020 Unsere Partnerorganisation Musoni Kenya Microfinance ist weltweit die erste bargeldlose Mikrofinanzinstitution. Mit E-Geld-Modellen und neuen digitalen Zahlungsplattformen stellt das Unternehmen Finanzdienstleistungen für Menschen zur Verfügung, die vom klassischen Finanzsektor nicht bedient werden. Lesen Sie weiter

Oikocredit International: Ausblick auf 2020

Thos-Gieskes-web.jpg03. 01. 2020 Thos Gieskes, Geschäftsführer von Oikocredit, blickt zum Jahreswechsel in seinem Grußwort an die Mitglieder und Anleger*innen der Genossenschaft in die Zukunft. Lesen Sie weiter

Warnung vor Betrugs-App

Screenshot Google Play Store09. 12. 2019 Oikocredit möchte seine Partner, Anleger*innen sowie die Öffentlichkeit auf die Betrugs-App OikoCredit Loans aufmerksam machen. Die App ist im Google Play Store beim Entwickler Drenoid erhältlich.... Lesen Sie weiter

Oikocredit-Partnerorganisation Norandino zu Gast auf dem Umweltfest Potsdam

Vielerorts im Hochland Nordperus nehmen die Kleinbauern von Norandino am Wiederaufforstungsprogramm ihrer Kooperative teil.Im Sommer 2014 fand die Oikocredit Generalversammlung im nordperuanischen Piura statt, dem Hauptsitz der Agrarkooperative Norandino, die im Bio-Sektor und Fairen Handel tätig ist. Sie ist seit 2006 eine Oikocredit-Partnerorganisation und wird aktuell mit einer Kreditlinie von 1,2 Mio. US-Dollar unterstützt. Damals hatten viele Delegierte Gelegenheit, Norandino näher kennenzulernen. Nun waren Geschäftsführer Raul Pintado und als ehrenamtlicher Vorsitzender der Kaffeebauer Klehber Cruz Zurita im Rahmen der Fairen Woche in Deutschland zu Gast. Mit Blick auf das diesjährige Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ befragte sie Karl Hildebrandt vom Oikocredit Förderkreis Nordost am Rande des Umweltfests in Potsdam (Übersetzung: Ivan Guzman).

Was hat sich für Euch seit 2014 verändert?

Zu Norandino zählen inzwischen 3.500 kleinbäuerliche Mitglieder, die in acht Basiskooperativen in den sechs nördlichen Provinzen des Landes organisiert sind. Die Anbauschwerpunkte liegen weiterhin auf Kaffee, Kakao und Panela (Vollrohrzucker), der vollständig vor Ort hergestellt und verpackt wird. Wir sind dabei, eine eigene Kaffeeverarbeitungsanlage und -rösterei in Betrieb zu nehmen, um auch die Wertschöpfung bei uns zu erhöhen. In den nächsten Jahren sollen möglichst Bananen als viertes Hauptprodukt unserer Mitglieder hinzukommen. Die Mittel von Oikocredit helfen uns, Innovationen und neue Geschäftsfelder voranzubringen.

Eure Arbeit als Genossenschaft läuft also gut?

Wir sind zufrieden, dass sich immer neue Kleinbauern und -bäuerinnen unserer Kooperative anschließen und dass wir mit unseren Partnern sichere Vertriebsstrukturen aufbauen konnten. Ohne den Mehrpreis des Fairen Handels und die dazugehörige Gemeinschaftsprämie könnten etwa unsere Kaffeebauern bei den stark gefallenen Weltmarktpreisen kaum überleben. Wir reden hier von Mehreinnahmen von derzeit 60 bis 80 % gegenüber dem konventionellen Markt.Ansonsten beschäftigen uns vor allem Folgen des Klimawandels

Von den Extremfolgen des Wetterphänomens El Niño in Nordperu konnte man 2017 sogar in Deutschland lesen.

Ja, Ende März 2017 brachte El Niñonach langer Dürre und Hitze extreme Starkregen und Überflutungen, so dass weite Teile unserer Wüstenstadt Piura in ungekannter Weise über Nacht überschwemmt wurden. Der Hauptsitz von Norandino samt der Zuckerabfüllfabrik wurde beschädigt und Panela-Vorräte zerstört. Die Schäden beliefen sich auf fast 200.000 US-Dollar. Bei den Bauernfamilien gab es vor allem Ausfälle im Kakaoanbau. Doch wir konnten als Genossenschaft die Folgen auffangen.

El Niño war ein dramatisches Einzelereignis, könnte man sagen. Doch nehmt ihr auch längerfristige Veränderungen war?

Absolut. Anbaumethoden, Wassermanagement und anderes mehr müssen angepasst werden. In den letzten Jahren haben wir zum Beispiel erlebt, wie durch Trockenheit und höhere Durchschnittstemperaturen in einigen Gebieten die Anbauhöhe für Kaffee von 1000 Meter über dem Meeresspiegel auf 1400 Meter gestiegen ist. Die Bauern waren gezwungen, neue Flächen zu erschließen und dabei auch teilweise bestehende Vegetation abzuholzen. Bereits 2008 haben wir ein Wiederaufforstungsprogramm für Pinien in noch höheren Regionen begonnen. Von angestrebten 500 Hektar konnten wir bereits 213 pflanzen.

Wie profitieren Kooperative und Bauern von dem Wiederaufforstungsprogramm?

Die neuen Wälder helfen die Böden zu stabilisieren und wir können Wasserreservoirs für die darunterliegenden Anbauflächen schaffen. Zudem werden dadurch bis zu 53.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ausgeglichen. Mit den Anpflanzungen bessern wir nicht nur unsere eigene Klimabilanz auf, sondern durch das Programm können wir auch CO2-Emissionszertifikate verkaufen, die für die Genossenschaft Mehreinnahmen bringen.

Klehber Cruz Zurita (links im Bild), Kaffeebauer und Vorsitzender der peruanischen Agrarkooperative Norandino sowie Raúl Pintado (rechts), Norandino-Geschäftsführer, auf dem Potsdamer Umweltfest mit Geschäftsführer Karl Hildebrandt (2. V. l.) und dem Ehre